Larry Brent Nr. 18
- Schreckensparty bei Graf Dracula -
(Europa)

Captain Blitz urteilt:

In Transsylvanien wird das renovierte Schloss Kalenko von einer illustren Gästeschar und Geldgebener eingeweiht, doch im Keller geht es nicht mit rechten Dingen zu. Neben Schauspielern, die die Gäste erschrecken sollen, bekommt man es auch mit echten Vampiren zu tun, denn durch eine sogenannten Blut-Ampulle, die den Lebenssaft des Grafen Draculas enthalten soll, werden Menschen in Blutsauger transformiert. Larry Brent und Morna Ulbrandson (Rainer Schmitt und Heidi Schaffrath) sollen der Sache auf den Grund gehen und hoffen noch das Schlimmste vereiteln zu können!

- Meinung -

Wieder ein spannendes Abenteuer mit dem alten Haudegen Larry Brent. Eine unterhaltsame und vor allem kurzweilige Story, die den PSA-Agenten und seine schwedische Kollegin gegen Vampire stellt. Zwar kein neues Thema, aber ordentlich erzählt, mit dem richtigen Tempo macht die Sache auch Spaß. Die Story fällt auch nicht zu klamaukig aus und so kommt noch die notwendige Portion Grusel auf, die man auch erwartet, der Humor kommt aber ebenfalls nicht zu kurz, es ist halt einfach die typische Brent-Mischung.

Die Cast ist traumhaft, bis in die kleinsten Rollen hat man die bekannten Sprecher versammelt, die man aus unzähligen Europa-Produktionen kennt. Wolf Rathjen, Heidi Schaffrath, Lutz Mackensy, Reent Reins, Holger Mahlich und und und, die Sprecherliste ist ein wahres "who is who" der Sprecherszene und der Hörer wird daran definitiv seine Freude haben. Erfreulich ist auch der Auftritt Heidi Schaffraths als Morna Ulbrandson, denn sie beweist eindeutig, dass sie nichts von ihrem Zauber als "Schwedenfee" eingebüßt hat und die Rolle immer perfekt rüberbringt, die Zeit ist spurlos an ihrer Stimme und ihrem Talent vorbeigezogen. Positiv kann man auch von Wolfang Kaven sprechen, er findet sich immer besser zurecht und als Erzähler macht er eine wirklich gute Figur. Sonst kann man auch nur positiv über die diversen Beteiligten sprechen, alle machen einen sehr guten Job und dafür kann auch die Regie in Form von Heikedine Körting ihr Lob kassieren.

Die Folge stellt eine deutliche Steigerung bei der Untermalung da, setzt man nämlich häufiger ältere Stücke ein, leider sind diese etwas zu leise. Der Weg ist aber schon der richtige und die Mischung aus neuen und älteren Musiken kann sich hören lassen, überlautes Techno-Gewummer sucht man vergeblich. Die typischen Effekte aus dem Europa-Archiv sorgen für die richtige Untermalung und es gibt nichts zu meckern. Europas Paradedisziplin offenbart auch hier keine Schwächen!

Man nähert sich langsam aber sicher der Form der 80er, Respekt! Hoffentlich finden die neuen Folgen auch genug Käufer, damit es so weitergehen kann. Diese Folge spielt in etwa in der selben Liga wie die vorherige und kann teilweise auch an einige der alten anknüpfen. Es gibt also wieder eine knappe Stunde gute Unterhaltung mit dem beliebten PSA-Agenten und davon hätten wir bitte gerne noch mehr!

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