Fünf Freunde Nr. 28
- ...und die geheimnisvolle Stadt -
(Europa)

Captain Blitz urteilt:

Gab es das "schwarze Volk" wirklich in Schottland? Diese Frage stellen sich die Fünf Freunde und gehen der Sache nach. Vielleicht steckt wirklich ein Fünkchen Wahrheit in dieser Legende! Die Spuren und Hinweise verdichten sich, doch die Kinder haben es dabei mit zwei unangenehmen Wilddieben zu tun, die ihnen das Leben schwer machen. Wird es den Fünf Freunden gelingen den Halunken aus dem Weg zu gehen und dazu auch noch das Geheimnis des "schwarzen Volkes" zu lüften und deren verschwundene Stadt zu entdecken?

- Meinung -

Das Konzept, dass es in jeder Folge woanders hingehen muss, wird beibehalten, hier reisen die Kinder durch Schottland und suchen das "schwarze Volk". Nette Story, die vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen wirkt, aber gut unterhalten kann. Die Geschichte kommt flott daher, bietet also reichlich Tempo und langweilig wird es hier zu keinem Zeitpunkt. Etwas albern ist es nur, dass die Wilddiebe sich dauernd vor Timmy in die Hose machen, das wird später sogar ziemlich nervig, aber ansonsten war es das mit den Mankos, einfach eine grundsolide Story.

Sprechertechnisch natürlich auch wieder eine runde Sache, einige bekannte Gaststars treten hier auf und liefern die Arbeit ab, die man von ihnen erwartet. Sascha Draeger, Utz Richter, Rainer Schmitt (als Gernot Peters in Inlay) und weitere haben ihre Auftritte und sorgen für ein relativ hohes Niveau. Mehr bleibt da eigentlich auch nicht zu sagen, die typische Europa-Qualität wird abgeliefert und die kann sich im Regelfall auch hören lassen.

Bei der Musik gibt es das "alte Leiden", Licht und Schatten wechseln sich leider ab, mal bekanntere und atmosphärische Stücke, dann wieder billiges Gedudel zum Abgewöhnen. Da fragt man sich, wo damals das Problem lag nicht durchgängig vernünftige Musiken einzubauen. Vermutlich wollte man krampfhaft mit der Zeit gehen und hat deshalb dieses merkwürdige Elektro-Gedudel eingesetzt, was eher schadet, als dass es nützt.

Nette Folge, mehr nicht. Kann man sich mal anhören, zum Pflichtprogramm gehört sie allerdings nicht. Interessant ist lediglich, dass krampfhaft beibehalten wird, dass die Fünf Freunde in jeder Folge fern von der Heimat agieren müssen, warum auch immer. Eine Folge, die sich etwas über dem Durchschnitt bewegt!

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Europa

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