Fünf Freunde Nr. 68
- ...und die Druiden von Stonehenge -
(Europa)

Captain Blitz urteilt:

Für die Fünf Freunde geht es diesmal in die Gegend um Stonehenge! Was hat es mit mythischen und sagenumwobenen Ort auf sich und was sind das für Druiden, die dort scheinbar ihre Rituale aufführen? Doch nicht nur diese Gestalten sorgen für eine unheimliche Atmosphäre, auch eine angebliche Archäologin und ein Gemälde halten die Fünf Freunde auf Trab. Das riecht mal wieder nach einem neuen Abenteuer für die Truppe!

- Meinung -

Stonehenge hat sich einfach angeboten und ich habe mich ernsthaft gefragt, wieso dieses "Thema" nicht schon viel früher behandelt worden ist. Es geht also recht flott zur Sache, die Hatz nach dem Gemälde wird spannend und unterhaltsam erzählt, auch wenn man unterm Strich wieder sagen muss, dass es sich hier wie schon so oft zuvor auch eher wieder nur um "easy listening" handelt, wie man es von dieser Serie her kennen dürfte. Inhaltlich also weiterhin ohne Überraschungen, ältere Hörer werden sich schnell durch den Fall kombinieren und eher die kleineren Hörer dürften hier gebannt miträtseln.

Es gibt eine Umbesetzung und man höre und staune, bei den Hauptrollen! Ivo Möller ist der neue Julian, weil die Macher der Serie der Meinung waren, dass sich Marco Kraft mittlerweile zu alt angehört hat. Dem kann man auch zustimmen, doch da gibt es ein Problem, denn so viel jünger hört sich Ivo Möller auch nun wieder nicht an. Sicher, man kann Julian und Dick jetzt besser auseinander halten, aber Möller klingt nicht ganz so souverän, wie es damals bei Kraft der Fall war. Da muss also eine Steigerung her, aber dazu wird er jetzt genug Möglichkeiten bekommen, geben wir ihm einfach mal eine Chance. Der Rest der Crew liefert die gewohnten Leistungen ab, ohne Schnörkel, einfach ordentlich. In den Nebenrollen bekommt der Hörer viele bekannte Namen und die dazugehörigen guten Performances geboten. Klaus Dittmann, Judy Winter, Michael Weckler, Utz Richter, Renate Pichler und viele weitere sorgen dafür, dass in diesem Bereich nichts anbrennt.

Musikalisch keine Offenbarung, eher ebenfalls nur das, was man erwartet hat. Viele Stücke, die schon sehr oft zum Zuge kamen, die also das bekannte Flair hier aufkommen lassen und der Hörer dürfte sich dann schnell zurechtfinden. Dabei helfen auch die üblichen Geräusche und Effekte.

Die Serie läuft und läuft und läuft, ein Dauerbrenner! Hier wird eine ordentliche Folge nach der anderen ins Rennen geschickt und es gibt keine Anzeichen, dass sich das so schnell ändern wird. Nicht grundlos Europas beste Serie, denn trotz "easy listening" immer wieder guter Stoff, wenn auch nicht sonderlich innovativ. Darum geht es hier eigentlich auch gar nicht, solange die Unterhaltung stimmt und das ist hier auch der Fall!

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