DrachenJägerAkademie Nr. 6
- Der Fluch der Hexe Morgana -
(Oetinger-audio)

Captain Blitz urteilt:

Nachdem die drei Freunde erfahren haben, was mit dem echten Sir Lancelot passiert ist, machen sie sich nun auf den Weg, um den vollkommensten aller Ritter aus den Klauen der bösen Hexe Morgana Le Fay zu befreien. Doch wie wollen die Kinder etwas bewerkstelligen, was selbst die kühnsten Ritter der Tafelrunde nicht geschafft haben? Mit viel List und Tücke wollen die Schüler der DrachenJägerAkademie der Hexe das Handwerk legen, doch das ist leichter gesagt als getan und ein großes Abenteuer steht ihnen bevor. Wird ihnen jemand hilfreich zur Seite stehen, damit sie Lancelot befreien können?

- Meinung -

Die Ereignisse der vorherigen Folge werden aufgegriffen und die Suche nach dem echten Sir Lancelot beginnt. Mir gefällt es ausgesprochen gut, dass diesmal auch eine Art Mehrteiler gestartet wird, auch wenn die Handlungen eigentlich immer mehr oder weniger aufeinander aufbauen, doch nie so explizit, wie es hier der Fall ist. Am Ende der Folge hat man sogar das Gefühl, dass es sich mindestens um eine Trilogie handelt. Wie dem auch sei, diese Folge ist mit eine der stärksten überhaupt und hier werden wirklich alle Register gezogen und man muss Kate McMullan ausdrücklich gratulieren, denn hier stimmt einfach alles. Tolle Charaktere und Ideen, lustige und ausgefallene Szenarios und Langeweile ist ein Fremdwort. Es ist vor allem aufregend anzuhören, wie McMullan die Artus-Sage nimmt und in eine Welt verwandelt, die etwas für Jung und Alt sein kann, ohne den Respekt vor dem "Original" zu verlieren. Eine sehr angenehme und unterhaltsame Mischung und die Bearbeitung durch Albert Fetzer, der auch gleichzeitig der Regisseur ist, wissen zu überzeugen.

Axel Ludwig immer und immer wieder zu loben fällt mir bald ziemlich schwer, das muss ich zugeben. Er macht aber auch einen verdammt guten Job, anders kann man das nicht sagen. Im Gegensatz zu seinen ohnehin starken Auftritten beim Schwarzen Auge, greift ihm die Regie zusätzlich noch unter die Arme und auch von technischer Seite gibt es den einen oder anderen Kniff, der Ludwig in einem noch besseren Licht dastehen lässt. Völlig legitim, wie ich finde, denn zusätzliche Effekte oder ähnliche "Tricks" unterstreichen nur, wie gut er tatsächlich ist. Er setzt seine markante Stimme erstklassig ein, versucht weitestgehend allen Charakteren einen eigenen Klang zu verleihen und es gelingt ihn auch fast zu 100%. Das ist einfach nur beeindruckend und sobald auf einer Produktion "gelesen von Axel Ludwig" draufsteht, dann kriegt man meistens mehr für sein Geld, als man erwartet haben dürfte.

Wie bereits erwähnt, nicht selten gibt es auch mal Geräusche und Effekte und das gefällt mir sehr gut. Das hier ist keine dröge Lesung, die einfach runtergerasselt wird, sondern fast schon ein Hörspiel. Da hat man sich bei Ars Audiendi besonders viel Mühe gegeben und mit Musiken und besagten Effekten schafft man eine tolle Kulisse, die man von einem Hörbuch gar nicht kennen dürfte. Hier wird die Trickkiste also weit geöffnet und der Hörer hat daran seinen Spass.

Bisher hat die Serie klare 100% abgeliefert, eine Folge ist besser als die andere und Qualität wird hier ganz groß geschrieben. Ein Lob an die Produzenten und an den Sprecher Axel Ludwig, die allesamt wunderbare Arbeit machen und ich kann diese Serie nur allen als Herz legen, die gerne Fantasy mal anders hören wollen.

Der Link:
Oetinger-audio

Bei Amazon kaufen:

Zurück