Der Falke Nr. 2
- Showdown in Venedig -
(audiowerkstattköln)

Captain Blitz urteilt:

Lukas Falkenberg (Ingo Albrecht) kommt nicht zur Ruhe. Das Artefakt, dessen genaue Herkunft noch geklärt werden muss, wird aus einem Institut in Wien gestolen, eine Leiche wird hinterlassen und es geht gewaltig zur Sache. Das löst die Aufmerksamkeit der Polizei aus und trotzdem gelingt es dem Falken weiter auf eigene Faust zu ermitteln. In Venedig kommt es zum Showdown mit einer Person, die großes Interesse an dem geheimnisvollen Artefakt hat. Doch was sind die genauen Pläne des Kardinals (Henry König)?

- Meinung -

Weiter geht es mit dem Falken und das Konzept, dass er durch die Welt reist und es mit zwielichtigen und skurrilen Gestalten zu tun bekommt, wird weiter ausgebaut. Scheinbar handelt es sich bei dem Artefakt tatsächlich um ein Vermächtnis einer ausserirdischen Rasse, was noch einen übernatürlichen Faktor einbaut. Diese Folge baut inhaltlich jedenfalls mehr auf Action, was einen Schub an Tempo bedeutet, langweilig wird es also auch nicht. Man darf also gespannt sein, wie es weitergehen wird, genug Stoff und Potential scheinen vorhanden zu sein und der Falke hat nun auch genug Gegenspieler, damit ihm in der nächsten Zeit nicht langweilig wird.

Bei den Sprechern bleibt alles wie gehabt, was zum einen gut und zum anderen auch schlecht ist. Fangen wir mit den negativen Aspekten an. Ingo Albrecht agiert für meinen Geschmack immer noch suboptimal, er wirkt zu hölzern und dass er es besser kann, hat er auch schon beim Rettungskreuzer Ikarus bewiesen. Er muss einfach mehr mitgehen und besser betonen, eine tiefe, markante Stimme reicht nicht aus, da muss auch gut geschauspielert werden. Besser machen es dagegen die anderen namhaften Kollegen und zwar Claudia Urbschat-Mingues, Fabian Harloff (es geht doch!), Bert Stevens und Robert Missler. Vor allem Henry König gefällt mir hervorragend in der Rolle des fiesen Kardinals. Auch die Sprecher der Nebenrollen gefielen mir, in der Hinsicht gibt es also kaum etwas zu meckern, nur von Albrecht und dem Erzähler Mario Hassert erwarte ich mehr.

Es bleibt dabei, bei der Untermalung muss man in jeder Hinsicht zulegen, denn teilweise sträubten sich mir die Haare. Entweder kommen die Szenen gar nicht so rüber, wie sie eigentlich wirken sollen oder die Geräusche fehlen oder sind unpassend. Irgendwie fehlt der letzte Kniff, damit eine Szene auch richtig packend und realistisch wirkt. Hoffentlich kriegt man das mit den kommenden Folgen in den Griff, denn das ist ja nun wirklich nicht die große Magie mehr Sounds oder Geräusche einzubauen.

Folge 2 ist etwas besser als die vorherige, doch die Probleme bleiben. Bei den nächsten Produktionen muss Markus Topf konzentrierter zu Werke gehen, wenn er aus dem Falken einr rundum gelungenen Abenteuerserie machen möchte. Die Zutaten und das Potential sind eigentlich da, doch bei der Umsetzung hapert es leider noch ordentlich. Wer aber auf Action, Abenteuer und Mystery steht, der sollte ruhig mal ein Ohr riskieren.

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