Hexe Lilli Nr. 16
- ...und der schreckhafte Wikinger -
(Europa)

Captain Blitz urteilt:

Diesmal möchte sich die kleine Hexe Lilli (Thea Frank) in die kalte Welt der Wikinger wünschen, in den eisigen Norden. Zunächst landete sie auch dort und zwar nur im Eis, weit und breit keine Seele, nur eine Art Schild, der mit einer Vielzahl von Symbolen und Zeichen bemalt wurde. Das benutzt Lilli dann, um sich wirklich zu den Wikinger zu wünschen und die halten sie für ein Kind des Glücks. Die interpretieren die Malereien auf dem Schild als eine Art Karte, die sie zu ihrem verschollenen Häuptling führen wird. Seltsamerweise hat der aktuelle Häuptling etwas gegen diese Expedition, doch die Wikinger gehen trotzdem auf große Fahrt. Lilli und der schreckhafte Helge (Marc Robinson), der Sohn des alten Häuptlings, kommen mit und müssen sich auf ein tolles Abenteuer gefasst machen!

- Meinung -

Bei der kleinen Hexe Lilli geht es auf dem gewohnt hohen Niveau zu, inhaltlich werden wieder eine ganze Menge lehrreicher Elemente gepaart mit einer großen Portion Abenteuer geboten und das ist einfach sehr unterhaltsam. Das Ganze wird dann noch mit einem hohen Tempo aufgepeppt und zu keinem Zeitpunkt kommt sowas wie Langeweile auf, dafür sorgt Lille mit ihren Wikinger-Freunden schon und so kann sich der Hörer, egal welchen Alters, auf durch und durch witzige und spannende Unterhaltung einstellen. Die Serie hat einfach das gewisse Etwas, so dass sie Jung und Alt gleichermaßen gefallen dürfte.

Neben den bereits bekannten Sprechern und Sprecherinnen in den Hauptrollen, wie z.B. Thea Frank, Micaela Kreißler, Douglas Welbat und Aaron Ullmer, sind wieder viele tolle Gastsprecher in den Nebenrollen zu hören und bei denen handelt es sich um alte Europa-Bekannte. F.-J. Steffens darf man hier nochmal als brummelnden Wikinger hören, es dürfte wohl einer seiner letzten, wenn nicht sogar DER letzte Auftritt sein. Er beweist erneut, warum man ihn einfach so gerne gehört hat, eine der tollsten Stimmen zeigt hier nochmal, was sie kann. Weitere namhafte Gäste sind Ben Hecker, der sich ebenfalls ordentlich einen zurechtpoltert, Patrick Bach, Robin Brosch, Andreas von der Meden, Michael Weckler, Volker Bogdan und weitere, deren Namen einfach für gute Darbietungen stehen, also ist die Produktion in dieser Hinsicht ebenfalls gelungen.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass die Untermalung alleine schon ein absoluter Kaufgrund ist, denn hier gibt es bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen NUR die genialen Orchester-Klänge zu hören und am Ende gibt es dann sogar das Titellied der Masters of the Universe, da bekam ich doch glatt eine dicke Gänsehaut. Scheinbar ist diese Serie sowas wie eine Spielwiese, auf der derartige alte Musiken getestet werden und ich kann nur sagen, dass das Experiment absolut aufgegangen ist, die Sounds muss man einfach gehört haben, eine ganz starke, dichte Atmosphäre.

Eine schöne Folge mit einer sensationellen Untermalung und mir gefällt diese Serie immer besser, ein kleiner Geheimtipp was das aktuelle Europa-Programm betrifft. Wie gesagt, schon alleine wegen der Musik sollte man die paar Euros ausgeben, es lohnt sich und auch die Handlung an sich kann durch und durch überzeugen, ein starke Produktion.

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