Richard Diamond - Privatdetektiv Nr. 5 und 6
- Der Mord am Babier -
- Der Gibson-Fall -
(Lauscherlounge)

Captain Blitz urteilt:

Es hätte wahrlich besser für Richard Diamond (Tobias Kluckert) laufen können, vor allem auch für dessen Friseur. Der wird nämlich getötet, aber warum? Anscheinend hat sich der Barbier Barney (Andreas Müller) mit den falschen Leuten eingelassen und es fällt der Name Faschetti (Uli Krohm). Was hat der angeblich des Landes verwiesene Gangster mit dem Mord zu tun?

Esther Blodgett (Cornelia Meinhardt) ist verzweifelt, woher kommt nur die Leiche, die sich in ihrer Wohnung befindet? Sie wendet sich an Richard Diamond, kann der abgebrannte Privatdetektiv ihr helfen? Er versucht es jedenfalls und die Spur führt ihn zu einem Gangsterpärchen, doch welche Verbindung haben die beiden zu dem Toten?

- Meinung -

Die nächsten zwei Fälle sind im Kasten und insgesamt finde ich sie etwas schwächer als die vorherigen, der letzte Kniff fehlt. Ein ermordeter Friseur oder ein erpresster Falschspieler, das war mir persönlich für diese Serie einfach zu gewöhnlich, aber eine Enttäuschung sind die Geschichten auch nun wieder nicht. Man wird trotzdem solide und kurzweilig unterhalten, was nicht nur an der kurzen Spielzeit, sondern auch an der Handlung an sich liegt. Es geht gut zur Sache, es gibt flotte Sprüche und ein paar nette Gags, die typischen Spielchen zwischen Diamond und der Polizei, das geht also schon durchaus in Ordnung.

Wenn es bei dieser Serie in einem Bereich absolut nichts zu meckern gibt, dann ist es die Sprecherabteilung. Die Hauptrollen werden von Tobias Kluckert, Detlef Bierstedt und Ranja Bonalana bestens ausgefüllt und die Profis, die in den Nebenrollen agieren, dürften auch bekannt sein. Ernst Meincke, Uli Krohm, Roland Hemmo, Jürgen Kluckert und Oliver Rohrbeck persönlich mischen hier mit und selbst bis in die allerkleinste Nebenrolle wird gut besetzt, wenn auch nicht so namhaft, doch das Ergebnis stimmt.

Von der Musik her bleibt natürlich auch alles wie gehabt, denn die Untermalung stimmte von der ersten Folge an, warum soll man da etwas ändern. Dirk Wilhelms Kompositionen versehen die Fälle mit dem passenden Klangteppich und in Kombination mit Jörg Klinkenbergs Geräuschen entsteht die richtige Atmosphäre, es wird also auch in diesem Bereich hervorragend gearbeitet.

Ein nicht ganz so gelungener Abschluss der "ersten Staffel", die vorherigen Folgen gefielen mir etwas besser, doch Richard Diamond ist auch hier weit von einer schlechten Form entfernt. Empfehlen kann ich diese beiden Fälle nämlich dennoch, denn es ist und bleibt nette, kurzweilige Krimiunterhaltung der "pulpigen" Sorte und wer sowas sucht, der wird hier fündig.

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