Schrei der Angst Nr. 4
- Metro -
(Phasenmusik)

Captain Blitz urteilt:

Miguel del Canto und Oberst Soboljew (Bodo Wolf) versuchen die Schlinge um die geheimnisvolle Organisation N enger zu ziehen und setzen alles daran, damit den Verbrechern so schnell wie möglich das Handwerk gelegt wird. Doch das klingt einfacher als es ist, denn sie stoßen auf mächtigen Widerstand in der Metro St. Petersburgs. Währenddessen stößt Doris Debrochet (Annette Gunkel) auf eine alte Nenze, die mehr über das große Ganze zu wissen scheint, doch was hat es mit ihr und ihrem Stamm auf sich und was ist die tiefere Bedeutung des Tattoos auf Doris´ Arm?

- Meinung -

Diese Folge hat mir inhaltlich schon mal etwas besser gefallen, als es beim vorherigen Einsatz für Miguel del Canto und Co. der Fall war. Mehr Tempo, mehr Action, mehr Handlung, auch wenn noch etwas Luft nach oben vorhanden ist. Es geht aber wieder in die richtige Richtung, auch wenn es weiterhin recht befremdlich ist, dass der Feeder hier nicht mehr so wirklich eine Rolle spielt, auch wenn er hier und da mal erwähnt wird, aber etwas mehr "Fleisch" täte der Story schon recht gut. Dazu kommt noch, dass ein weiterer Handlungsfaden mit Baton Rouge als Setting gestartet wird, was es damit auf sich hat, das wird wohl die kommende Folge zeigen. Alles in allem eine recht temporeiche, unterhaltsame und spannende Angelegenheit, die zwar noch ein wenig mehr nachlegen kann, aber immerhin ist sie schon etwas besser als die vorherige Folge.

Sprechertechnisch bleibt mehr oder weniger alles wie gehabt, jedenfalls was den Großteil der Riege betrifft und auch die Leistungen gehen bis auf kleine Ausnahmen in Ordnung. Ausgerechnet Christian Rodes Performance hat mich etwas stutzig gemacht, denn wie er den einen oder anderen amerikanischen Ortsnamen (z.B. Louisville = Luiwiel) ausspricht, das hat mir gar nicht gefallen, das geht besser. Eine weitere Sache ist Thomas Dannebergs Auftritt, den ich gar nicht so wirklich ausmachen konnte, da habe ich mir persönlich doch deutlich mehr erhofft, er fällt im Prinzip gar nicht ins Gewicht. Dafür überzeugen aber soweit sonst alle Sprecherinnen und Sprecher, Annette Gunkel, Karen Schulz-Vobach, Bettina Zech, Reiner Schöne, Martin May, Gordon Piedesack, Detlef Bierstedt, Bodo Wolf, Thomas Nero Wolff, das sind sehr klangvolle Namen und die Leistungen stimmen soweit auch, in der Hinsicht wird dann doch wieder gepunktet und man kann unter dem Strich mit diesem Bereich zufrieden sein, hier lässt sich nur wenig verbessern.

Der Sound, die Untermalung und die Geräuschkulisse lassen keine Wünsche offen, das klingt satt, es klingt düster und die Szenen in der Metro kommen besonders gut und beklemmend rüber, da wurde alles richtig gemacht. Das haben die Jungs von Phasenmusik/Marctropolis einfach drauf und da gibt es nichts zu meckern. Genau wie bei der vorherigen Folgen gibt es diesmal auch wieder einen Bonustrack, der Song weiß ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig und dürfte nicht für jeden etwas sein, aber als Bonus nimmt man sowas gerne mit.

Zwar noch nicht so ganz der große Wurf und auch dieser Einsatz del Cantos kommt nicht an die zweite Folge heran, aber besser als die dritte ist sie allemal. Für Freunde derber Thrillerunterhaltung, die auch nicht mit Blut spart, sicherlich eine interessante Sache, etwas nachgelegt werden darf dennoch sehr gerne. Solide!

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