USK Nr. 2
- Gefährliche Ladung -
(Universal)

Captain Blitz urteilt:

Search (Branislav Loeb) gerät an neue, falsche Freunde, unter ihnen der sogenannte Shiva (Marius Vogel), der schon einiges auf dem Kerbholz zu haben scheint. Wer ist dieser finstere Geselle und was hat er mit Search vor? Der Rest von USK macht sich Sorgen, denn Search benimmt sich total seltsam und unternimmt nur noch wenig mit ihnen. Dann passiert es, er soll für Shivas Posse eine Aufnahmeprüfung absoliveren und dafür klauen geht, dabei wird er auch noch erwischt! Zeigt man ihn deswegen jetzt an und wird er bestraft?

- Meinung -

Gruppenzwang, eine Clique mit finsteren Machenschaften und ein Mitglied von USK, dass in diesen Strudel hineingezogen werden soll. Nicht sonderlich neu und innovativ, aber immer noch besser als die vorherige Story, auch wenn die Autoren und Produzenten immer noch nicht von diversen Klischees (Skater, Kiffer, Diebe etc.) wegkommen. Das ist von der Handlung her auch eines der wenigen Mankos, die den mittlerweile verbesserten Eindruck schmälern, es geht jedenfalls nicht mehr ganz so konfus zu. Für die kommenden Folgen sollte man aber auch das Skript etwas straffen, 70 Minuten sind einfach zu lang, da muss gekürzt werden, denn es gibt immer wieder Längen, die nicht sein müssen.

Die Sprecher kriegen langsam die Kurve und wirken glaubwürdiger, auch wenn man noch immer kein 100% zufriedenstellendes Niveau erreicht hat, da schneiden alle anderen Jugendserien besser ab. Vor allem die Sprecher in den Nebenrollen wirken immer sehr aufgesetzt und laienhaft, diesmal ist es Marius Vogel als Shiva, dessen pseudo-cooles Genuschel einfach nur nervt. Die Hauptsprecher wachsen jedenfalls mehr zusammen und ihre Leistungen erreichen mittlerweile einen annehmbaren Level, der hörbar ist, trotzdem bleibt noch genug Platz nach oben hin, daran muss gearbeitet werden.

Die Musik wird auch weiterhin nur dann eingesetzt, wenn es zu Szenen kommt, in denen auch Musik gespielt werden könnte, also z.B. im Skater-Shop und anderen Settings, bei denen auch im realen Leben Musik läuft. Auf der einen Seite wirkt das realistisch, auf der anderen ist es schade, dass der Hörer auf "traditionelle Untermalungen" in Form von diversen Einspielungen verzichten muss. Die Untermalung in Form von Effekten geht vollauf in Ordnung, da kann man nicht meckern.

Ein deutlicher Fortschritt im Gegensatz zur ersten Folge, die ein wahres Desaster darstellt. Hier geht es, vor allem von der Handlung her, solider zu, auch wenn man weiterhin mit pseudo-trendigem Gesülze und diversen Klischees zu kämpfen hat. Stellt man die weitestgehend ab bzw. schränkt sie in einen angenehmer Rahmen ein, dann könnte diese Serie eine moderne Alternative zu TKKG darstellen.

Die Links:
Universal

Die Serie:
USK

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